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Kurs 07A16

Ernährung und Depression

Ernährung als wirkungsvolle Prävention und Therapie

 

Kursziel

Jeder vierte leidet einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Bei einsetzbaren Psychopharmaka scheint der Fokus hauptsächlich auf der Modulation von Neurotransmittern wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin zu liegen. In den letzten Jahrzehnten gab es jedoch auch immer wieder Vorstösse, diätetische Interventionen zur Prophylaxe und Behandlung von Stimmungsschwankungen sowie mittlerer und schwerer Depressionen einzusetzen.

 

Inhalt

Unter den behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung ist die Depression die häufigste. Mittels Psychotherapie und/oder mit Medikamenten ist sie behandelbar. Aus den wissenschaftlichen Daten scheint sich ein wachsender Konsens heraus zu kristallisieren, dass Ernährung ebenfalls einen entscheidenden Faktor darstellt. Der Referent erläutert aus einer wissenschaftlichen Perspektive den Zusammenhang zwischen genetischer Neigung zu Depression, Ernährung, Darmflora, chronischen Entzündungen, Mangel an Mikro-Nährstoffen sowie depressionsbedingten Schlafstörungen. Er zeigt auf, wie eine entsprechende Ernährung entzündungshemmend auf den Hirnstoffwechsel einwirkt, und bei der Vorbeugung und Behandlung u. a. von Depressionen hilfreich sein kann, so dass die Teilnehmenden von den aktuellen Empfehlungen und Vorschlägen profitieren können.

 

Leitung

Professor Dr. (BRA) Nelson Annunciato ist Neurowissenschaftler und Ernährungsmediziner.

 

Beginn / Dauer
Mittwoch, 19. Oktober 2022, 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort
SAL, Kleiner Saal, Schaan
Referent/in
Annunciato Nelson
Kosten
CHF 25,00

Mitbringen
Schreibmaterial
Hinweise
Mit Voranmeldung.
Organisation
Stein Egerta / Anne Gerhards