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Kurs 04A19

Häusliche Gewalt, ein Tabu-Thema?

Eine Betroffene berichtet.

 

Wenn wir von häuslicher Gewalt reden, sprechen wir von Demütigungen, Drohungen und Schlägen, von Angst, seelischen und körperlichen Verletzungen, von unermesslichem Leid innerhalb der Familie. Diese Gewalt ist erst seit wenigen Jahren ein öffentliches Thema.

 

Kursziel

Frauen und Kinder sind davon meist betroffen. Jede fünfte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens physische und/oder psychische Gewalt durch ihren Partner. Die Dunkelziffer von Gewalttaten innerhalb der Familie ist hoch, viele betroffene Frauen scheuen sich noch immer, darüber zu reden bzw. eine Anzeige zu machen. Eine betroffene Frau erzählt, wie sie es geschafft hat, aus der Gewaltspirale auszusteigen.

 

Inhalt

Gewalt ist immer eine Form von Diskriminierung. Wir dürfen uns einmischen. Ja, wir sollen aktiv werden zum Schutz der Opfer und zur Inverantwortungnahme der Personen, die Gewalt ausüben. Um Gewalt in der Ehe und Partnerschaft erkennen und entsprechend richtig handeln zu können, brauchen wir Informationen, bspw., was charakteristisch ist für häusliche Gewalt, was passiert, wenn die Polizei gerufen wird, wo Betroffene oder Zeugen Unterstützung finden, wie ich als Nachbarin oder Nachbar häusliche Gewalt ansprechen kann. Denn häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sie geht uns alle an!

 

Leitung

Durch den Abend führen Vertreterinnen des Frauenhauses Liechtenstein und Anne Gerhards.

 

Beginn / Dauer
Donnerstag, 21. November 2019, 18.00 bis 20.00 Uhr
Ort
Seminarzentrum Stein Egerta, Schaan
Referent/in
Frauenhaus Liechtenstein
Kosten
CHF 0,00

Hinweise
Im Frauenhaus Liechtenstein erhalten gewaltbetroffene Frauen mit ihren Kindern Beratung, Schutz und Unterkunft. Aufnahme und telefonische Beratung sind zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich.
Organisation
Stein Egerta / Anne Gerhards in Kooperation mit dem Frauenhaus Liechtenstein